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Bühl


















Klimabündnis-Partnerschaften

Das Klima-Bündnis ist ein Zusammenschluss von fast 1000 europäischen Städten und Gemeinden, die eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder eingegangen sind. Gegründet wurde dieses weltumspannenden Bündnis 1990 aufgrund der Sorge um das Weltklima. Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, setzen es auf das Engagement und die Vielfalt der lokalen Ebene. Mit ihrem Beitritt haben sich die Mitgliedskommunen auf Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen verpflichtet, die im Klima-Bündnis-Manifest (1990) und der Klima-Bündnis-Erklärung (2000) niedergelegt sind.
Die Partnerschaft mit den indigenen Völkern heißt, sie in ihren Zielen zu unterstützen, ihre grundlegenden Rechte als Völker zu erlangen und in ihrer natürlichen Umwelt nach eigenen Entwicklungsvorstellungen leben und wirtschaften zu können. Das Klima-Bündnis will den Erhalt des globalen Klimas erreichen.

Der Klimaschutz ist wohl die größte umweltpolitische Herausforderung der Menschheit. Die natürliche Konzentration der Spurengase, die das Leben auf der Erde erst möglich machten, indem sie wie ein Schutzschild die abstrahlende Wärme in der Atmosphäre halten, ist seit der Industrialisierung auf das empfindlichste gestört. Seit dem Jahr 1750 hat sich die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) um 31 % erhöht, zum einen durch den ansteigenden Verbrauch fossiler Brennstoffe, zum anderen durch die Entwaldung des Planeten und damit der Verringerung der Senken für das Kohlendioxid. Die Folgen davon wie Verschiebung der Klimazonen, Veränderung lokaler Klimabedingungen, Häufung extremer Wetterverhältnisse und Ansteigen des Meeresspiegels sind schon heute spürbar. Besonders aber werden die Entwicklungsländer darunter zu leiden haben, da dort die Böden austrocknen und degradieren und sich somit das Nahrungsmittelproblem verschärfen wird.