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In Baden-Württemberg gibt es ca. 60 Schulpartneschaften mit Schulen in Entwicklungsländern. Die am häufigsten praktizierte Form der Schulpartnerschaft ist die finanzielle bzw. materielle Unterstützung. Partnerschaften, die ihren Schwerpunkt auf den interkulturellen Dialog und globales Lernen legen, wie Pattonville und Ngaoundere, haben erst wenige andere Schulen in Baden-Württemberg geknüpft. Doch sind im Rahmen des Schulnetzwerkes die Anfragen aus Afrika weitaus zahlreicher und für manch eine afrikanische Schule, die gerne Kontakt zu einer deutschen Schule hätte, kann keine Partnerin gefunden werden. Schwierigkeiten bleiben natürlich nicht aus, wie zum Beispiel verlorengegangene Briefe, kein Geld für Briefmarken, Überlastung von LehrerInnen im Alltag oder abbrechende Kontakte. Sie können jedoch aufgrund persönlicher Beziehungen und in einer Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und Vertrauens immer wieder neu überwunden werden. Globales Lernen – Elemente eines pädagogischen Konzeptes
· Die Fähigkeit entwickeln, Zusammenhänge und Probleme in ihrer weltweiten Verflechtung wahrzunehmen · Den Reichtum kultureller Vielfalt schätzen lernen · Perspektivenwechsel einüben und den eigenen Lebensstil kritisch reflektieren · Die Wahrnehmung schärfen für Ereignisse, die in der Zukunft liegen · Mut zur Komplexität entwickeln · Handlungsperspektiven für Andershandeln aufzeigen „Bildung/Erziehung einschließlich formaler Bildung, öffentliche Bewußtseinsbildung und berufliche Ausbildung sind als ein Prozeß zu sehen, mit dessen Hilfe die Menschen als Einzelpersonen und die Gesellschaft als Ganzes ihr Potenzial voll ausschöpfen können“ (Artikel 36 der Agenda 21). |
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