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Warum ökofairer Kaffee?
Bis der Kaffee in unsere Tassen gelangt, hat er eine lange Geschichte hinter sich. Weltweit leben mehr als Hundert Millionen Menschen vom Anbau der Kaffeebohne, die Hälfte davon sind KleinbäuerInnen. Sie sind darauf angewiesen, ihre Erträge auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Dabei sind wenig Märkte so sprunghaft und Spekulationen unterworfen wie der Weltmarkt für Kaffee: betrug der Erlös für ein Pfund 1997 noch 3 US-Dollar, so liegt der Pfundpreis heute bei 25 - 60 US-Cent. Bei den PflückerInnen bleiben lediglich 5% dieses Ertrages hängen (vor 60 Jahren waren es noch 35%).

Zahlreiche Kaffee-Kleinbäuerinnen haben sich daher in Kooperativen zusammen geschlossen und Vermarktungswege zu den verschiedenen Fairhandelsorganisationen in Europa aufgebaut. Fairer Handel ermöglicht den ProduzentInnen eine Einkommenssicherung, denn sie erhalten einen Mindestabnahmepreis (zur Zeit 1,20 US-Dollar/Pfund). Außerdem werden durch den fairen Handel der ökologische Anbau und umweltfreundliche Produktionsweisen gefördert. In Deutschland betrug der Anteil fairen Kaffees im Jahr 2001 ein Prozent am gesamten Kaffeekonsum.


Fairer Kaffee